Bei einem Notfall muss alles schnell gehen, da darf keine Minute verloren gehen.
Doch genau hier liegt das Paradoxon zu Fahrbahnschwellen, welche sich auf der Straße befinden.
Oft genug sind Krankenwagen und Feuerwagen als erstes am Unfallort und müssen Schutz und die betroffenen Personen gut versorgen bis weitere Hilfe eintrifft.
Einsatz in der Tempo 30 Zone
Weiter sind viele Einsätze auch in verkehrsberuhigten Bereichen wie Wohnsiedlungen oder Spielstraße. Diese sind oft Tempo 30 Zonen oder Straßen welche man nur mit Schrittgeschwindigkeit befahren darf.
Doch darf im Falle eines Notfalles keine Zeit verloren werden und der Krankenwagenfahrer muss schnell fahren, denn jede Minute die er zu langsam fährt fehlt im Anschluss vielleicht daran um der entsprechenden Personen zu helfen und diese zu versorgen.
Aus diesem Grund müssen sich Einsatzfahrzeuge nicht unbedingt an bestehende Verkehrsregeln halten.
Dennoch sind die Bereich für verkehrsberuhigt und in manchen Fällen wurden auch Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung installiert.
Bremsschwellen, Berliner Kissen oder Bodenwellen werden in Bezug auf die normale Verkehrsnutzung angebracht.
Rettungsfahrzeuge sollen doch im Normalfall eine Ausnahme darstellen und deswegen werden sie bei baulichen Gelegenheiten nicht bedacht.
Rettungsfahrzeuge und Bremsschwellen
Doch was passiert, wenn Einsatzfahrzeuge nun doch über solche Fahrbahnschwellen müssen, aber auf Grund von Dringlichkeit keine Zeit haben den Wagen abzubremsen, da für sie nur Leben und Tod auf dem Spiel steht.
Das folgende Video zeigt einige US amerikanische Rettungsfahrzeuge welche über einen Bodenschwelle mit erhöhter Geschwindigkeit fahren. Auch hier wird der Ernstfall simuliert, die Fahrzeuge zeigen einen deutlichen Aufprall wenn sie mit den Vorderrädern auf die Schwelle auffahren.
Das Fahrzeug wird einmal ordentlich durchgeschüttelt und man möchte nicht wissen wie sich die Insassen fühlen.
Bei einem Feuerwehrwagen mag dieses noch verständlich sein, denn die harten Feuerwehrleute sind doch einiges gewohnt, dennoch sieht es bei einem Ambulanzfahrzeug etwas anders aus.
Bei diesem ist doch mehr Vorsicht geboten, da sich eine verletzten Person im Wagen befinden kann und oft genug nicht das beste Equipment vorhanden ist und den Verletzten gegen schwere Erschütterungen zu schützen.
Sollte also ein Aufprall auf eine Temposchwelle passieren, muss der Patient fest angeschnallt werden, nicht dass er aus dem Krankenbett geworfen wird und sich auf der Fahrt ins Krankenhaus sein Zustand sich dramatisch verschlechtert.
Dies ist sicherlich eine verzwickte Situation, auf der einen Seite möchte man verkehrsberuhigte Bereiche schaffen, auf der anderen, möchte man keine Einsatzfahrzeuge behindern.
Vorausschauendes Fahren
Auch können diese bei zu schnellem Überfahren oft Schäden an Stoßdämpfern und Unterbau davon tragen.
Eine Möglichkeit sind versenkbare Poller, welche sich bei einem Notfall sehr schnell einfachen lassen.
Im Zweifel wird jedoch ehr auf den verkehrsberuhigten Bereich Rücksicht genommen, da man nie von Notfällen ausgehen kann.
D.h. also in der Verlängerung, dass Krankenwagenfahrer, die Gefahren und Risiken genau einschätzen müssen und ob jede Minute zählt, lieber sicher fahren als zu riskant, sonst gefährden Sie im schlimmsten Fall auch noch weitere Verkehrsteilnehmer.
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